Kapitel 07 · Büro
Nach Feierabend montieren wir leiser. Nicht langsamer.
Büros in Wien stehen oft in Gründerzeithäusern mit schiefen Böden oder in Glasbauten, in denen jede Bohrung den Facility-Dienst braucht. Sagen Sie uns die Hausregeln, bevor wir den ersten Dübel setzen — sonst steht das Team vor einer versperrten Brandschutztür.
- — Reihen von Schreibtischen nach Raster und Kabelbrücke
- — Aktenschränke, kippsicher, auch wenn die Norm „optional“ schreibt
- — Besprechungstische aus Segmenten, Fuge in der Mitte geschlossen
- — Empfangstheken, oft zweitägig, weil Korpus plus Platte plus Blende
Wochenend- und Abendfenster nach Absprache. Aufzugmaße schicken Sie mit dem Grundriss — 80er-Korpus und Personenaufzug sind keine Freunde.
Wir montieren keine Netzwerkdosen und keine Beleuchtungsschienen. Kabel in den Kanal legen wir, wenn der Kanal zum Möbel gehört. Den Rest macht Ihre IT. Druckerinseln stellen wir, sobald die Steckdose existiert — nicht „irgendwann legt der Hausmeister nach“.
Was Betriebe uns vorher sagen sollten
| Zugang | Zeiten, Alarm, Ansprechperson vor Ort, Schlüsselkasten |
|---|---|
| Boden | Teppich, Guss, Dielen — Schutzvlies ja, Wunder nein |
| Bohrverbot | Glas, Betonkern, Denkmalschutz: Traversen statt Dübel |
| Anzahl | Stückliste, nicht „so ungefähr zwölf Tische“ |
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Nächster Schritt
Grundriss und Stückliste. Dann der Kalender.
Für Büros schätzen wir nach Stück, nicht nach Stimmung. Abendzuschlag nennen wir vorher.